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Trodat unterstützt neues Gold Standard Klimaschutzprojekt

Projekt Biomasse (Kohleausstieg) in Soacha, Kolumbien

Eine familiengeführte Ziegelei bei Bogotá bekämpft eine der Hauptursachen des Klimawandels und bietet gleichzeitig wichtige Arbeitsplätze. Mehr als 50 Jahre Bürgerkrieg in Kolumbien haben ihre Spuren hinterlassen:
 
Millionen Inlandsflüchtlinge wandern in die Städte ab, wo Arbeitslosigkeit und soziale Konflikte zunehmen. Die Herstellung der Ziegelsteine für die vielen neuen Häuser braucht enorme Mengen an Wärmeenergie, die durch die Verbrennung von Kohle erzeugt wird.
 
In Kolumbien als einem der Hauptexportländer ist diese extrem günstig - und eine der größten CO2-Quellen. Trotz finanzieller Hürden hat sich eine kleine Ziegelei nahe Bogotá für eine klimafreundliche Alternative entschieden und in die Umrüstung auf effiziente Brennöfen investiert, die 40% weniger Brennstoffe benötigen.
 
Zusätzlich stellt das Unternehmen die Befeuerung der Öfen von Kohle auf Biomasse wie Holz- und Papierabfälle um. Ein Ziegelstein bedeutet insgesamt 1 kg weniger CO2, ein fertiges Haus entspricht einer Einsparung von 1,5 Tonnen. Von derzeit etwas mehr als 40% soll der Biomasse-Anteil der Fabrik auf 80% steigen. Dazu benötigt sie Maschinen zur Zerkleinerung des Brennmaterials, die teuer und in Kolumbien nicht verfügbar sind.
 
Die Finanzierung aus dem Klimaschutzprojekt durch die nachweislich eingesparten Treibhausgase ist essentiell um dieses Ziel zu erreichen und das Projekt erfolgreich weiterzuführen.
 
Die Ziegelei Ladrillera Santander befindet sich in der Stadt Soacha, die an die kolumbianische Hauptstadt Bogotá grenzt und in der Provinz Cundinamarca liegt.
 
Weitere überzeugende Informationen und Impressionen (Fotos, Videos) zu diesem neuen Klimaschutzprojekt finden Sie auf der Climate Partner* Webseite unter folgendem Link: www.climate-project.com/1070
 
*Climate Partner ist ein unabhängiges Unternehmen, welches Trodat bei der Klimaschutzberatung unterstützt.
SEP
26
2017